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| Little_Boy |
geschrieben am: 06.04.2009, 17:03
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![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 199 Mitglieds-Nr.: 219 Mitglied seit: 16.10.2004 |
Hi,
Ich habe mir nach langem Ringen einen neuen Laptop geholt. Den HP 2140 (NN357EA). Nun bin ich mir unschlüssig welche Distribution ich installieren soll. Debian, mit dem ich vertraut bin, kommt aufgrund des etwas zu überladenen Lennys für mich nicht mehr in Frage. Ebenso scheiden Suse, alle RPM Packetbasierenden Distributionen und Arch aus. Meine Idee war einen Microkernel zu verwenden oder eine andere auf Debianpacketen aufgebaute Distribution. Gentoo oder Lunar wäre auch eine Option. Nur kann ich mich nicht genau entscheiden. Ich hoffe auf Einwürfe und Ideen. Little -------------------- |
| NetPanther |
geschrieben am: 07.04.2009, 20:20
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![]() Administrator Gruppe: Administratoren Beiträge: 7.696 Mitglieds-Nr.: 1 Mitglied seit: 29.08.2004 |
Guten Abend Little_Boy,
bevor du dich in quellbasierte Distributionen versteifst, solltest du dich etwas genauer mit den Leistungsmerkmalen deiner Zielplattform auseinandersetzen. Die Atom Prozessoren sind nicht unbedingt zum Kompilieren gemacht, weshalb ich von Gentoo, Lunar und Co. eher abraten würde. Mikrokerne sind durch den ständigen Kontextwechsel zwischen den laufenden Prozessen generell sehr langsam und kommen für ein Netbook deshalb erst recht nicht in Frage. Die Architektur von Mikrokernen eignet sich eher für verteile Betriebssysteme. Auf Grund der vergleichsweise schwachen Prozessoren und der begrenzten Akkuleistung würde ich deshalb ganz klar einen klassischen, monolithischen Kernel empfehlen. Was spricht z.B. gegen ein Arch Linux? Das System ist nicht so überladen wie Lenny und böte eine gute Ausgangsbasis für eine individuelle Arbeitsumgebung. Generell frage ich mich, was du mit dem Gerät vor hast. Netbooks sind primär zum Surfen gedacht und taugen auch nicht für sehr viel mehr. D.h. du brauchst einen Browser, einen E-Mail Client und vielleicht irgendeinen Instant Messenger. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten Netbooks bei Office-Anwendungen bereits an ihre Grenzen stoßen. Die Bildschirme sind so klein, dass viele Dialoge nicht vollständig angezeigt werden können und wichtige Schaltflächen außerhalb des sichtbaren Bereichs landen. In der Tabellenkalkulation sieht man nur 5 x 9 Felder und beim Lesen von PDF Dokumenten muss man ständig scrollen. Selbst mit den besseren Netbooks, die eine Auflösung von 1.280 x 768 Pixeln (z.B. das HP Mini 2133) haben, kann man nicht komfortabel arbeiten, weil die Schrift zu klein wird. Anstatt dir Gedanken über den Systemkern zu machen, solltest du dir also lieber überlegen, was du später als Desktop Umgebung einsetzen möchtest. Browser laufen auf nahezu jedem Betriebssystemkern, die grafische Oberfläche ist für die tägliche Arbeit wesentlich entscheidender. Wenn es ein System auf Basis von Debian sein soll, wäre Ubuntu Netbook Remix vielleicht eine Option. Ist dann natürlich nicht so extravagant wie ein Mikrokernel oder ein Lunar. MfG -------------------- :: NetPanther :: NetPanther@gmx.net :: Website :: IRC Channel: #NetPanther ::
Das Leben ist eine Beta. Nichts ist vollkommen. |
| Cyberpuer |
geschrieben am: 09.04.2009, 07:47
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![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 640 Mitglieds-Nr.: 352 Mitglied seit: 24.03.2005 |
Also ich habe einen eeePC 701 mit 800x480 (!!!) Pixeln und lass Ubuntu laufen.
Lass dir nicht einreden, dass der AtomProzessor oder der Intelprozessor in den älteren Modellen schwach sei - das stimmt so nicht. Ich nutze mein Netbook für alles: Fürs Programmieren, Dokumente schreiben, Surfen, Mails, etc. Jetzt im Moment sitze ich an ihm. Alles eine Sache der Gewohnheit und des Geschmacks. Mit Opera habe ich auch nciht das Gefühl, dass mein Bildschirm zu klein wäre beim Surfen. Und zu deiner Frage: Ich habe Ubuntu 8.10 am laufen und demnächst wird es durch Ubuntu 9.04 oder Debian Lenny ersetzt. Die kleinen Systeme müssen sich nicht verstecken und mit einem auf einer SD-Karte installiertem Windows, kann man auch gut (ältere) Spieletitel spielen: CS 1.6, Diablo II, Warcraft III oder Flatout 2 (ist aber nun wirklich die Obergrenze). Unter Linux habe ich auch Compiz am laufen. Der Onboardgrafikchip ist besser als man denken mag. -------------------- Who the fuck is General Failure? And why is he reading my harddisk?
Wenn Baumeister Gebäude bauten, so wie Programmierer Programme machen, dann würde der erste Specht, der vorbeikäme, die Zivilisation zerstören... |
| Little_Boy |
geschrieben am: 09.04.2009, 15:06
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![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 199 Mitglieds-Nr.: 219 Mitglied seit: 16.10.2004 |
Hallo,
Ich habe mich jetzt für Lenny in der schlankestmöglichen Version entschieden und als Oberfläche XFCE nachgeladen. Danke für die Vorschläge. Little -------------------- |
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